Die letzte Rauhnacht

Wir befinden uns gerade im letzten Abschnitt der Rauhnächte oder auch Weihnächte. Sicher hast du schon das ein oder andere über die rauhen Nächte um den Jahreswechsel gehört. Der Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar, also zwischen den Jahren, und irgendwie auch zwischen den Welten, wo Diesseits und Jensseits sich so nahe sind wie nie.

Im christlichen Raum werden die Hauseingänge noch heute mit Weihrauch, Weihwasser und den Buchstaben CMB zum Schutz gesegnet. CMB steht dabei nach gängiger Meinung für die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar oder wenn man wikipedia glauben möchte für die Anfangsbuchstaben des lateinischen Gebetes „Christus mansionem benedicat“, was soviel heißt, wie „Christus segne dieses Haus“. (Nachzulesen auf Wikipedia unter dem Artikel „Erscheinung des Herrn“.)
Und in der Nacht vom 31. Dezember auf den 01. Januar verjagen wir mit vereinten Kräften und großflächigem Böllern und Knallen in alter Tradition die Geister des vergangenen Jahres.

Seit jeher hat man in den Raunächten sein Zuhause besonders geschützt. Haus und Hof wurden damals schon gesegnet mit Weihrauch oder mit Symbolen, die mit weißer Kreide aufgemalt wurden. Dies sollte die „bösen Geister“ fernhalten.
Zudem durfte keine Unordnung herrschen und keine Wäsche auf der Leine hängen.
Frühes Feng Shui, wenn man so will. ;)

Besonders wichtig ist hierbei die Nacht vom 05. auf den 06. Januar. Die letzte der rauhen Nächte, wenn nach dem Volksglauben die wilden Horden sich langsam wieder zurückziehen und sich der Schleier zwischen den Welten wieder schließt.
Eine Nacht mit vielen Namen: Epiphanisnacht, Perchtennacht oder zusammen mit dem 06. Januar auch das Dreikönigsfest oder das Hoch-Neujahr; ein besonderer Zeitpunkt, um noch einmal den „bösen Geistern“ den Gar aus zu machen.

Ich empfehle, der Tradition folgend nach Weihnachten das eigene Zuhause ganz bewusst für sich „in Ordnung“ zu bringen; auzufräumen und zu ENTRÜMPELN (das Lieblingswort jeder Feng-Shui-Fee ;) ), um dann aufgeräumt und geordnet die besondere Energie am Abend des 05. Januar zu nutzen und alle Räume auch energetisch zu optimieren.
Zuerst reinigen wir unsere Räume durch eine ausgiebige Räucherung und sorgen so ganz im Sinne des Feng-Shui für frischen Wind und „gute Geister“. Danach können wir die Räume noch nach Belieben mit positiven Energien, Segnungen, Symbolen, Düften und Klängen aufladen und einem guten Jahr weihen.

So kannst du dann kraftvoll ins Neue Jahr starten! :)

 

Foto: Monika Auer • Raum.Coach

 

Wer mehr über die Rauhnächte lesen möchte – hier ein paar Links zu Artikeln bei Wikipedia:

 

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