Definition der Geomantie: Was ist Geomantie?

Definition der Geomantie

Was ist diese geheimnisvolle Kunst der Geomantie eigentlich?
Wahrsagekunst oder das Wahrnehmen von Landschaft mit dem Herzen?!

Nach der wörtlichen Definition setzt sich Geomantie – oder auch Geomantik – aus dem altgriechischen Geo (γῆ [ɡɛː]) für Erde und Mantaia (μαντεία [mantaia]) zusammen.

Der auf Mantaia zurück zu führende Wortteil lässt einigen Deutungsspielraum:

  1. Mantaia als Sehen oder Weissagung weist zum einen in Richtung der Hellseherei und Wahrsagekunst.
  2.  Mantaia als erweiterte Form von Sehen und die Bedeutung von Mantik als Erforschung des Spirits oder göttlichen Willens deutet zum anderen auch in einen Bereich der Wahrnehmung und Erkundung des Geistes oder Wesens eines Ortes.

Geomantie als Wahrsagekunst

Im Ursprung bezeichnet der Begriff Geomantie auch tatsächlich eine Form der Weissagung, die aus dem arabischen Raum später Ihren Weg bis zu uns nach Europa fand.
In Madagaskar soll diese Orakel-Form noch heute unter dem Namen Sikidiy angewandt werden. Hierbei wird anhand von Samenkörnern das Schicksal bestimmt.
Das klingt super spannend und wäre sicher einen eigenen Beitrag wert. Doch heute wollen wir den zweiten Aspekt von Geomantie einmal etwas näher betrachten:

Geomantie als Sehen eines Ortes

Wir nutzen den Begriff Geomantie heute, um eine ganzheitliche Lehre zu beschreiben, die dem Feng Shui sehr ähnlich ist.
So geht es vor allem um das Erkennen und Erspüren von Energien im Raum und in der Landschaft oder auch um das Feststellen von guten Plätzen. Dies ist gerade bei unseren Wohn- und vor allem Schlafräumen sehr wichtig.
Wasseradern und Leylines, die – ähnlich den Meridianen am menschlichen Körper – die Erde durchziehen oder Gitternetze, wie z.B. Hartmann-Gitter o.ä., spielen hier eine große Rolle.
Ein moderner Geomant berücksichtigt deshalb – ebenso wie dies die meisten Feng Shui Berater tun – sowohl das intuitiv-spirituelle Wissen um unseren Lebensraum als auch das baubiologische Wissen über umweltfreundliche und vor allem schadstofffreie und belastungsarme Räume.

Geomantie bei Raum.Coach

Als sehr spüriger Mensch, ist für mich die Geomantie vor allem in ihrer Form des Sehens, der Wahrnehmung und des Erspürens von Natur und Landschaft interessant … ähnlich, wie dies z.B. die Aborigines in ihren Walkabouts praktizieren.
Zum einen leben sie eng verbunden mit der Natur, wie dies auch andere Naturvölker, wie die Indianer oder die Stämme Afrikas tun; zum anderen lesen Sie auch aus den Sie umgebenden Landschaften und machen sich auf, den Wesen dieser Landschaften zu begegnen.
Gerade diesen letzten Punkt des Begegnens bringe ich z.B. in meinen NaturRaum-Kursen und Kraftort-Besuchen den Teilnehmern wieder näher.
Für mich ist die Begegnung – und wenn man so will auch der Austausch – mit der Natur und ihren Wesen immer wieder ein großes Geschenk, das ich gerne auch anderen zugänglich machen will.

Wenn du magst kannst du es ja mal mit den Pflanzen-Wesen in deinem Garten ausprobieren … oder auch gleich mit den großen Wesenheiten der Landschaften, die dich umgeben.
Hierfür ist es wichtig, eine etwas andere Art der Wahrnehmung zu üben und dich über das normale Sehen, Hören und Tasten hinaus zu öffnen.
Wir haben nämlich, vor allem in einem entspannten Zustand und mit offenem Herzen, die Fähigkeit noch weit mehr wahrzunehmen als wir für möglich halten.

Probier es gleich aus!

Umarme den nächsten Baum, spüre seine Energie oder lege dich ins Gras und nehme dessen Leichtigkeit wahr …

Öffne dich wieder mehr der Natur und damit auch der Natur in dir!

 

Und wenn du Lust hast, meine Definition der Geomantie kennen zu lernen, dann schau doch mal bei meinem Kursangebot vorbei oder sprich mich gleich direkt auf neue Termine an. :)

 

 

Mehr Infos über Geomantie und Sikidiy oder die Walkabouts der Aborigines bei Wikipedia.org.

Das könnte dich auch interessieren:

Gerne teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someonePrint this page

Kommentare sind geschlossen